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		<title>Anti-Minarett-Spiel nun auf &#8220;Neonazi&#8221;-Homepage</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 13:16:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Inland]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Steiermark]]></category>
		<category><![CDATA[Steiermark 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Anti-Minarett-Spiel der steirischen Freiheitlichen ist wieder  online, allerdings nicht auf der Website der FP&#214; sondern auf der als  neonazistisch eingestuften Homepage www.alpen-donau.info.  Dort hei&#223;t es: &#8220;Wir greifen der FP&#214; Steiermark gerne unter die Arme und  stellen hiermit den &#214;sterreichern dieses Spiel wieder zur Verf&#252;gung.&#8221;
Die Gr&#252;ne Landesgesch&#228;ftsf&#252;hrerin Astrid Polz-Watzenig, die auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Anti-Minarett-Spiel der steirischen Freiheitlichen ist wieder  online, allerdings nicht auf der Website der FP&#214; sondern auf der als  neonazistisch eingestuften Homepage www.alpen-donau.info.  Dort hei&#223;t es: &#8220;Wir greifen der FP&#214; Steiermark gerne unter die Arme und  stellen hiermit den &#214;sterreichern dieses Spiel wieder zur Verf&#252;gung.&#8221;</p>
<p>Die Gr&#252;ne Landesgesch&#228;ftsf&#252;hrerin Astrid Polz-Watzenig, die auf die  Wiederaufnahme des Spiels in einer Aussendung aufmerksam gemacht hat,  meint dazu: &#8220;Unglaublich, wie eng diese Neonazi-Seite und die steirische  FP&#214; zusammenarbeiten.&#8221;</p>
<p>Das Online-Spiel war am Freitag <a href="http://www.politspiegel.at/?p=10284" target="_blank">auf Antrag der Staatsanwaltschaft vom  Netz genommen worden</a>. Gestaltet ist es &#228;hnlich einem Schie&#223;spiel, Ziel  ist, den Bau von Minaretten zu stoppen.</p>
<p>(kleinezeitung.at)</p>
<p><a href="../?page_id=10154" target="_blank">Die Spitzenkandidaten der Steiermark im Portr&#228;t</a></p>
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		<title>&#8220;Dirigiert wird von mir!&#8221; &#8211; Werner Faymann im Interview</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 13:13:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inland]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[SPÖ]]></category>

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		<description><![CDATA[KURIER: Herr Bundeskanzler, Sie sind zwei Jahre im Amt. Sind Sie ein anderer geworden? 
Werner Faymann: Nein, man bleibt der, der man ist. Man lernt nat&#252;rlich viele Dinge dazu. Man macht auch Fehler.
Was haben Sie dazugelernt? 
Man lernt vor allem dazu, dass man bei einem aktuell aufkommenden Thema  alle einbezieht, wenn man wirklich etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>KURIER: Herr Bundeskanzler, Sie sind zwei Jahre im Amt. Sind Sie ein anderer geworden? </strong><br />
<strong>Werner Faymann: </strong>Nein, man bleibt der, der man ist. Man lernt nat&#252;rlich viele Dinge dazu. Man macht auch Fehler.</p>
<p><strong>Was haben Sie dazugelernt? </strong><br />
Man lernt vor allem dazu, dass man bei einem aktuell aufkommenden Thema  alle einbezieht, wenn man wirklich etwas erreichen m&#246;chte. In einer  ruhigen Art &#8211; und ohne Hektik. In einer Koalition ist der Bundeskanzler  kein guter Diktator. Er muss seine St&#228;rke in Verhandlungen zeigen.</p>
<p><strong>Wann haben Sie auf den Tisch gehaut? </strong><br />
Der Justiz-Gipfel war der j&#252;ngste Anlass, bei dem ich es als notwendig  empfunden habe, zu sagen: Setzen wir uns zusammen. Die Bev&#246;lkerung hat  massiv an Vertrauen in die Justiz verloren. Ich wollte gemeinsam mit  meinen Regierungskollegen zeigen, dass wir die Richter und  Staatsanw&#228;lte, die gute Arbeit leisten, mit mehr Personal und Geld  unterst&#252;tzen.</p>
<p><strong>Uns kommt er manchmal vor wie ein Chorleiter eines vielstimmigen dissonanten Chors. </strong><br />
Manches Mal muss man sogar auf den Tisch hauen und sagen: &#8220;Dirigiert wird von mir!&#8221;</p>
<p><strong>F&#252;r das n&#228;chste Budget geht es sich jedenfalls nicht mehr aus. </strong><br />
Nicht f&#252;r 2011, aber unsere Budgetplanung geht bis 2014. Und bis dahin habe ich noch jede Hoffnung, es durchzusetzen.</p>
<p><strong>In den SP&#214;-Einnahmepl&#228;nen ist die Finanztransaktionssteuer mit  &#252;ber einer Milliarde budgetiert. Wenn sie f&#252;r 2011 nicht kommt, kommt  dann die B&#246;rsenumsatzsteuer, die ein paar Hundert Millionen bringen  soll? </strong><br />
Das ist die schlechtere M&#246;glichkeit, aber sie ist mir lieber als eine  Steuererh&#246;hung im Supermarkt. Die Mehrwertsteuer ist die ungerechteste  Steuer.</p>
<p><strong>Eine Erh&#246;hung der Mehrwertsteuer, die bei einem Prozent mehr gleich eine Milliarde bringt, kommt sicher nicht? </strong><br />
Mit mir gibt es keine Erh&#246;hung der Mehrwertsteuer im Supermarkt.</p>
<p><strong>Die Mehrwertsteuer auf Autos oder Bekleidung kann erh&#246;ht werden? </strong><br />
Ich lasse mir f&#252;r die Verhandlungen ausschlie&#223;lich Steuern einfallen,  die Menschen betreffen, die &#252;ber eine Million Verm&#246;gen haben &#8211; und die  Banken, Finanztransaktionen und Aktiengewinne betreffen.</p>
<p><strong>Das ist kein Nein etwa zu einer Neuauflage der &#8220;Luxussteuer&#8221; auf Autos? </strong><br />
Jede neue Massensteuer w&#228;re falsch. Ich bin f&#252;r gar keine Erh&#246;hung, wenn  Sie mich fragen. Was der Koalitionspartner sagen wird, kann ich zur  Stunde nicht absch&#228;tzen.</p>
<p><strong>Josef Pr&#246;ll sagt, das Sparpaket wird jeden treffen &#8211; egal, wie viel Geld er hat. </strong><br />
Wenn man sparen will, dann wird es einem nicht gelingen, dass man nur beim Nachbarn spart.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie die gr&#246;&#223;ten Ungerechtigkeiten? </strong><br />
Zum Beispiel, dass man bei Arbeitnehmern und Betrieben hundert  Regelungen, Gesetze, Kontrollen und Beschr&#228;nkungen hat, aber bei der  internationalen Finanzspekulation scheint man nicht einmal in der Lage  zu sein, auch nur irgendetwas zu kontrollieren. Und den Schaden muss  nachher auch noch der Steuerzahler bezahlen. Wir brauchen daher hier  dringend neue Steuerungsinstrumente wie die Finanztransaktionssteuer.</p>
<p><strong>Die wird es aber, so wie es jetzt aussieht, nicht geben. Da ist die EU gescheitert. </strong><br />
Ich hoffe nicht, dass sie gescheitert ist. Immerhin hat man sich auf ein  Aufsichtsmodell geeinigt. Aber das kann nicht alles gewesen sein.</p>
<p><strong>Pr&#246;ll sagt, das Sparpaket soll auch jene treffen, die keine Einkommensteuern zahlen. </strong><br />
Ich bin daf&#252;r, dass die Menschen, die besonders viel haben, mehr beitragen. Alles andere wird man in den Verhandlungen sehen.</p>
<p><strong>Die SP&#214; hat am Parteitag beschlossen, 4 Milliarden &#252;ber  Verm&#246;genssteuern hereinzuspielen. Wo soll dieser Riesenbetrag herkommen? </strong><br />
K&#246;nnte ich eine Steuer auf den Tisch legen, die ausschlie&#223;lich  Finanztransaktionen betrifft, w&#228;re das der schnellste und einfachste  Weg. Da wir aber auch mit schlechteren Ma&#223;nahmenleben m&#252;ssen, wird kein  Modell dabei sein, das alleine die Milliarden bringt. Aber eine  Verm&#246;genssteuer, die ab einer Million Verm&#246;gen ansetzt wie in  Frankreich, eine Quellensteuer auf Aktiengewinne wie in Deutschland,  eine B&#246;rsenumsatzsteuer und die Bankenabgabe &#8211; solche verm&#246;gensbezogenen  Modelle bringenzusammen sicher drei Milliarden.</p>
<p><strong>Glauben Sie, dass Sie mit diesem Vorschlag in der Koalition auch durchkommen werden? </strong><br />
Der Koalitionspartner h&#252;llt sich in Schweigen. Ich wei&#223; nicht, ob das  Zustimmung oder Ablehnung ist. Die Ansage, dass es &#8220;etwas &#214;kologisches&#8221;  bei der Steuer sein wird, ist nicht schlecht, aber ein bisserl wenig.</p>
<p><strong>Es sind ja alle daf&#252;r, dass die Reichen zahlen sollen. Aber die  Frage ist, haben wir daf&#252;r gen&#252;gend Reiche. Wer ist f&#252;r Sie reich? </strong><br />
Jemand, der &#252;ber eine Million Verm&#246;gen hat.</p>
<p><strong>Sind Sie reich? </strong><br />
Ich glaub’ nicht, dass ich reich bin, weil ich keine Million Verm&#246;gen  habe. Aber ich h&#228;tte nichts dagegen, wenn mich eine Steuer f&#252;r  H&#246;herverdienende trifft.</p>
<p><strong>Sie haben &#252;ber mehr als ein Jahrzehnt als Stadtrat und Minister  immer gut verdient. Da muss ja einiges an Erspartem zusammengekommen  sein. </strong><br />
Ich habe ein Einfamilienhaus, das ich von meinen Eltern &#252;bernommen und umgebaut habe. Das ist mein Verm&#246;gen.</p>
<p><strong>Haben Sie Aktien? </strong><br />
Nein.</p>
<p><strong>Wir wundern uns immer &#252;ber Politiker, die sagen, sie wollen  keine Aktien. Wir haben spannende &#246;sterreichische Unternehmen, um dort  Eigenkapital zu investieren. </strong><br />
Aber es entscheidet doch jeder selbst, was er mit seinem Geld macht.  Wenn ich morgen die Entscheidung treffe, dass ich mir Aktien kaufe, dann  mache ich das. Ich habe nichts gegenAktien, aber ich besitze keine.</p>
<p><strong>SPD und CDU haben sich in der &#196;ra der Gro&#223;en Koalition darauf  geeinigt, das Pensionsalter auf 67 Jahre zu erh&#246;hen – in vielen kleinen  Schritten bis 2029. Ein Weg auch f&#252;r uns? </strong><br />
Nein, mein Weg ist, dass wir das faktische Pensionsalter erh&#246;hen. Aber  mich bewegt im Moment eines viel mehr: Wenn man die Einnahmen aus den  Augen verliert, dann hilft einem auch das Sparen nichts. Wenn man wie  manche L&#228;nder im ehemaligen Ostblock nur 10 bis 15 Prozent  Steueraufkommen hat, dann hat man auch fast keine B&#252;rokratie. Ich war in  einigen L&#228;ndern , die in die Europ&#228;ische Union wollen, unterwegs.  Zuletzt habe ich drei Regierungschefs getroffen, die gesagt haben: Sie  locken jetzt mit zehn Prozent Steuerniveau um Investitionen. Ich frage  mich: Wie wollen die damit in ihren L&#228;ndern ein Pensions-, ein  Gesundheits- und Sozialsystem aufbauen? Die Europ&#228;ische Gemeinschaft  muss es schaffen, hier einheitlichere Regelwerke zustande zu bringen.</p>
<p><strong>Vor einem Jahr haben Sie im KURIER- Sommergespr&#228;ch  angek&#252;ndigt, 3,5 Milliarden mit einer Verwaltungsreform bis 2014  einzusparen. Wie viel davon liegt schon auf dem Tisch? </strong><br />
Wir haben zum Beispiel 500 Millionen Verwaltungskosten f&#252;r Unternehmen durch neue IT-Portale gesenkt.</p>
<p><strong>Damit haben Sie erst rund 15 Prozent Ihres Einsparziels erreicht. Da bleibt noch ein Riesenbrocken in kurzer Zeit zu heben. </strong><br />
Ich bleibe da optimistisch. Wir haben schon einiges erreicht. Wir haben  jetzt auch eine Transparenz-Datenbank auf die Reihe gebracht, f&#252;r die  sich die Bundesl&#228;nder verpflichten, auch ihre Daten einzuspeisen.</p>
<p><strong>Wie viel Einspareffekte erwarten Sie sich von der diese Woche von der Regierung beschlossenen Transparenz-Datenbank? </strong><br />
Jetzt wird man erstmals sehen, wer aller von mehreren Seiten eine  F&#246;rderung kriegt. Dann kann man Doppelgleisigkeiten beseitigen. Da  werden wir vor harten Auseinandersetzungen stehen. Der Rechnungshof hat  recht, dass es da einiges zum Entr&#252;mpeln gibt. Ich erwarte mir daraus  sehr viel.</p>
<p><strong>Wie viel? </strong><br />
Wir sind noch nicht am Ende des Weges unserer Budget-Fahrt. Aber auf  eines k&#246;nnen Sie sich verlassen: Die Tage vor dem Budget 2011 im  November, die werden schon hitzig werden.</p>
<p><strong>Davor liegen noch zwei spannende Wahlen &#8211; in der Steiermark und in Wien. Wie stark mischen Sie in den Wahlk&#228;mpfen mit? </strong><br />
Ich bin in beiden Bundesl&#228;ndern aktiv, mache aber keinen eigenen  Wahlkampf. Das ist kein Bundeswahlkampf, das sind  Wahlauseinandersetzungen f&#252;r die Landtage.</p>
<p><strong>Wer tr&#228;gt am Ende die Verantwortung f&#252;r Sieg oder Niederlage? </strong><br />
Beim letzten Mal gab es aufgrund der schwarz-blauen Bundesregierung sehr  gute Voraussetzungen f&#252;r einen Wahlsieg. Die FP&#214; wurde halbiert bis  geviertelt. Diese idealen Rahmenbedingungen finden die Steiermark und  Wien diesmal nicht vor.</p>
<p><strong>D&#252;rfte sich SP&#214;-Landeshauptmann Franz Voves von der FP&#214; zum Landeshauptmann w&#228;hlen lassen? </strong><br />
Das muss er selber entscheiden.</p>
<p><strong>Wenn Sie die steirische SP&#214; fragt, Ihr Rat? </strong><br />
Meine Meinung, wie ich mich auf Bundesebene verhalte, ist bekannt. Ich kann mir keine Koalition mit der FP&#214; vorstellen.</p>
<p><strong>Sie haben mit Josef und Erwin Pr&#246;ll regelm&#228;&#223;ig Kontakt. Mit wem lieber? </strong><br />
Ich habe mit beiden ein sehr gutes Gespr&#228;chsverh&#228;ltnis, sch&#228;tze beide &#8211; und spiele das auch nicht gegeneinander aus.<br />
Der Kanzler kann auf den Tisch hauen, aber es muss keiner folgen. Sie selbst haben ja keine Kompetenzen &#8230;<br />
Selbst wenn ich noch drei Kompetenzen mehr h&#228;tte, m&#252;sste ich in einer Demokratie um Mehrheiten ringen.</p>
<p><strong>Wollen Sie nicht auch eine Richtlinienkompetenz wie die deutsche Kanzlerin? </strong><br />
Ich glaube, das w&#252;rde nicht viel ver&#228;ndern. Man sieht ja, dass auch die Bundeskanzlerin ihre Schwierigkeiten hat.</p>
<p><strong>Sie haben vorher Fehler angesprochen. Was war ein schlimmer Fehler? </strong><br />
Einer der Hauptfehler war, dass wir im Vorjahr f&#252;r zwei Stunden  Mehrleistung bei den Lehrern gek&#228;mpft haben. Und es gab einen  Kompromiss, der zwar Geld bringt, bei dem aber alle verloren haben. Ich  habe mir vorgenommen, die Ministerin dabei zu unterst&#252;tzen, dass in  einem Reformpaket mit einem neuen Dienstrecht auch Mehrstundenleistungen  verankert werden.</p>
<p><strong>Sie haben &#8220;Zeit f&#252;r Gerechtigkeit&#8221; plakatiert. Gerechtigkeit bei  Lehrern sieht so aus: J&#252;ngere m&#252;ssen mehr arbeiten, &#196;ltere nicht. Und  daf&#252;r bekommen die &#196;lteren mehr Geld. </strong><br />
Das stimmt, gerecht ist es generell nicht, dass ein neues Dienstrecht anders<br />
aussieht als ein bestehendes. Das gibt es aber in fast allen Bereichen.</p>
<p><strong>Und das ist mit der Gewerkschaft nicht anders zu machen? </strong><br />
Gewerkschaften vertreten nat&#252;rlich Rechte, die sie selbst miterk&#228;mpft haben.</p>
<p><strong>Und die Jungen habe keine Rechte, f&#252;r die es sich zu k&#228;mpfen lohnt? </strong><br />
Die Jungen, die heute neu in einer Schule als Lehrer beginnen, wissen,  was auf sie zukommt. Und wenn heute einer zu den &#214;BB geht, dann wei&#223; er,  er geht nicht mit 50 in die Pension, sondern er geht in die Pension wie  alle anderen auch. Aber der, der in den 60er-Jahren zur Eisenbahn  gegangen ist, ist ja verlacht worden: &#8220;Dort verdienst du ja nix.&#8221; Daf&#252;r  hatte er andere Pensionsaussichten.</p>
<p><strong>Es gibt auf der einen Seite den gesch&#252;tzten Sektor. Auf der  anderen sind Leute, die &#196;nderungsk&#252;ndigungen unterliegen, die einem ganz  anderen Druck unterliegen. Sind nicht auch diese Ungerechtigkeiten  aufzubrechen? </strong><br />
Ich bin daf&#252;r, sich der prek&#228;ren Arbeitsverh&#228;ltnisse, die  &#252;berhandnehmen, politisch anzunehmen. Die Gerechtigkeit besteht f&#252;r mich  darin, dass jeder eine Arbeit hat, von der er leben kann.</p>
<p>(kurier.at)</p>
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		<title>Deutschland: Jeder F&#252;nfte w&#252;rde Sarrazin-Partei w&#228;hlen</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 13:10:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Die von Bundesbank-Vorstandsmitglied Thilo  Sarrazin angefachte Integrationsdebatte l&#228;sst nach einer Umfrage  Sympathien der Deutschen f&#252;r eine b&#252;rgerliche Protestpartei zu Tage  treten. Wie eine repr&#228;sentative TNS Emnid-Umfrage f&#252;r die Bild am Sonntag ergab, w&#252;rde fast jeder f&#252;nfte Deutsche (18 Prozent) eine neue Partei  w&#228;hlen, wenn ihr Chef der Integrationskritiker Sarrazin w&#228;re.
Au&#223;erdem ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die von Bundesbank-Vorstandsmitglied Thilo  Sarrazin angefachte Integrationsdebatte l&#228;sst nach einer Umfrage  Sympathien der Deutschen f&#252;r eine b&#252;rgerliche Protestpartei zu Tage  treten. Wie eine repr&#228;sentative TNS Emnid-Umfrage f&#252;r die <em>Bild am Sonntag</em> ergab, w&#252;rde fast jeder f&#252;nfte Deutsche (18 Prozent) eine neue Partei  w&#228;hlen, wenn ihr Chef der Integrationskritiker Sarrazin w&#228;re.</p>
<p>Au&#223;erdem ist die Mehrheit der Deutschen der Meinung, dass Sarrazin mit  seinen &#196;u&#223;erungen &#252;ber Migranten berechtigte Denkanst&#246;&#223;e gibt. Das  ergibt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag  des Nachrichtenmagazins <em>Focus</em>, bei der 62 Prozent der  Befragten dieser &#196;u&#223;erung zustimmten. 27 Prozent antworteten mit &#8220;Nein&#8221;.  Fast die H&#228;lfte der Deutschen, 49 Prozent, sind aber mit der Kritik von  Bundeskanzlerin Angela Merkel an Sarrazins umstrittenen Thesen  einverstanden. 37 Prozent halten die Kritik f&#252;r nicht berechtigt.</p>
<p>Sarrazin hatte mit seinen Thesen zur angeblich mangelnden  Integrationsf&#228;higkeit von Migranten und weiteren provokanten &#196;u&#223;erungen  f&#252;r heftige Kritik gesorgt. Die Bundesbank hat deshalb bei Deutschlands  Bundespr&#228;sidenten Christian Wulff seine Entlassung aus dem Vorstand  beantragt. Bundeskanzlerin Angela Merkel distanzierte sich ebenfalls von  Sarrazins &#196;u&#223;erungen, forderte aber am Samstag eine Integrationsdebatte  ohne Tabus, die auch Themen wie Gewaltt&#228;tigkeit unter jugendlichen  Migranten nicht ausklammere.</p>
<p>(kurier.at)</p>
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		</item>
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		<title>JVP-Kurz: Islampredigten nur noch auf Deutsch</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 13:04:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inland]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Wien 2010]]></category>
		<category><![CDATA[ÖVP]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Chef der Jungen &#214;VP, Sebastian Kurz, forderte den Pr&#228;sidenten der  Islamischen Glaubensgemeinschaft, Anas Schakfeh, auf, „nicht von  Moscheen und Minaretten in jeder Landeshauptstadt zu tr&#228;umen und  Konflikte zwischen den Kulturen anzutreiben“. Stattdessen schlage er  vor, dass Predigten und der Alltag in Moscheen in &#214;sterreich k&#252;nftig nur  noch auf Deutsch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Chef der Jungen &#214;VP, Sebastian Kurz, forderte den Pr&#228;sidenten der  Islamischen Glaubensgemeinschaft, Anas Schakfeh, auf, „nicht von  Moscheen und Minaretten in jeder Landeshauptstadt zu tr&#228;umen und  Konflikte zwischen den Kulturen anzutreiben“. Stattdessen schlage er  vor, dass Predigten und der Alltag in Moscheen in &#214;sterreich k&#252;nftig nur  noch auf Deutsch stattfinden sollten. „Damit soll die Chance zur  Integration der Glaubensgemeinschaft erh&#246;ht werden.“</p>
<p>Anas Schakfeh meinte dazu: Es werde schon in vielen Moscheen auf  Deutsch gepredigt. Die Islamische Glaubensgemeinschaft unterst&#252;tze dies  auch. Man wolle, dass in noch mehr Moscheen auf Deutsch gepredigt werde,  und man f&#246;rdere auch das Erlernen der deutschen Sprache.</p>
<p>Der Integrationsbeauftragte der Islamischen Glaubensgemeinschaft, der  Wiener SP&#214;-Mandatar Omar Al-Rawi, fand es hingegen bedauerlich, dass  nun auch die Junge &#214;VP versuche, „durch das Sch&#252;ren von antimuslimischen  Ressentiments auf Stimmenfang im rechten Lager zu gehen“. Bez&#252;glich des  Wunsches, dass in Moscheen nur noch Deutsch gesprochen werden sollte,  meinte Al-Rawi, es werde schlie&#223;lich auch in polnischen oder russischen  Kirchen nicht auf Deutsch gepredigt.</p>
<p>Christine Marek, Obfrau der Wiener &#214;VP, unterst&#252;tzte Kurz&#8217; Vorsto&#223;:  Deutsch m&#252;sse „Pflicht und Selbstverst&#228;ndlichkeit“ sein.  BZ&#214;-Generalsekret&#228;r Christian Ebner meinte, die &#214;VP sollte diese  „Uraltforderung“ endlich umsetzen.</p>
<p>(diepresse.com)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wien-Wahl: Der Traum vom Drachent&#246;ter</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 13:01:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inland]]></category>
		<category><![CDATA[SPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Wien 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Es ist diesmal eine Entscheidung der Werte und der Haltung. Es ist  diesmal eine Entscheidung zwischen Zukunft und Vergangenheit“, poltert  Michael H&#228;upl auf der riesigen B&#252;hne der Wiener Stadthalle – und meint  damit Heinz-Christian Strache, die Wiener FP&#214; und die „Wiener  Blut“-Plakate. Also den Hauptgegner der SP&#214; f&#252;r die „Schlacht um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es ist diesmal eine Entscheidung der Werte und der Haltung. Es ist  diesmal eine Entscheidung zwischen Zukunft und Vergangenheit“, poltert  Michael H&#228;upl auf der riesigen B&#252;hne der Wiener Stadthalle – und meint  damit Heinz-Christian Strache, die Wiener FP&#214; und die „Wiener  Blut“-Plakate. Also den Hauptgegner der SP&#214; f&#252;r die „Schlacht um Wien“,  den Hauptgegner, der die absolute Mehrheit der B&#252;rgermeisterpartei  gef&#228;hrden k&#246;nnte.</p>
<p>Es ist Samstag, zehn Minuten nach zehn, und die Wiener SP&#214; ist  offiziell in ihren Wahlkampf gestartet. In der Wiener Stadthalle schie&#223;t  sich H&#228;upl vor 7000Anh&#228;ngern auf die „Hetzer“ ein, der Pariser  B&#252;rgermeister Bertrand Delanoë ist zur Unterst&#252;tzung gekommen und zeigt  sich als begeisterter Wien-Tourist.</p>
<p>Den Boden f&#252;r H&#228;upls Generalangriff auf die FP&#214; durfte Bundeskanzler  Werner Faymann als Vorredner aufbereiten: „Wien ist ein Vorbild, wo  Menschen aus ganz Europa, auch mit unterschiedlichen Religionen,  friedlich zusammenleben.“ Und, nach einer Kunstpause: „Deshalb haben  Hetzer in dieser Stadt keinen Platz.“ Denn man habe gesehen, was die FP&#214;  f&#252;r ein Spiel spiele, ruft Faymann mit geballter Faust vom Podium aus  den Genossen zu – und meint damit nicht nur das Computerspiel der  steirischen FP&#214;, bei dem Moscheen abgeschossen werden. H&#228;upl selbst  kn&#246;pft sich dann Heinz-Christian Strache und seine Mitstreiter vor:  Deren Programm sei rassistisch. Er, H&#228;upl, habe mit J&#246;rg Haider oft  gestritten. „Aber wenn ich mir das anh&#246;re, was Strache, Kickl und Co.  von sich geben, sehne ich mich nach der Intellektualit&#228;t des Dr. Haider  manchmal zur&#252;ck.“</p>
<p>In diesem Moment wird in der Wiener Stadthalle deutlich, was H&#228;upl  dieser Tage antreibt: Es geht um nichts Geringeres als die parteiinterne  Seligsprechung: In einer Zeit, in der absolute Mehrheiten  anachronistisch klingen und die SP&#214; &#252;berall verliert, k&#246;nnte er diese  letzte Bastion halten. Und noch wichtiger: Als H&#246;hepunkt seiner  politischen Karriere k&#246;nnte er erstmals einen der gef&#252;rchteten  Rechtspopulisten stoppen. Michael H&#228;upl, der erste und einzige  Drachent&#246;ter. Daf&#252;r sind alle Mittel heilig, notfalls ruft er eben auch  J&#246;rg Haider posthum in den Zeugenstand. Gekonnt verbreiten die  SP&#214;-Strategen Umfragen, in denen Strache um die 25 bis 26 Prozent liegt.  Das w&#228;ren gegen&#252;ber 2005 ein Plus von rund zehn Prozentpunkten.</p>
<p>Damit sollen nicht nur die eigenen Funktion&#228;re dazu gebracht werden,  ordentlich zu rennen, sondern bei einem FP-Wahlergebnis von rund 20  Prozent die Legende des Strache-Untergangs geschaffen werden. Obwohl das  noch immer ein Plus von f&#252;nf Prozentpunkten w&#228;re, soll durch die  Differenz zwischen Erwartung und dem tats&#228;chlichen Abschneiden eine  L&#252;cke entstehen, die man als schwere Niederlage werten kann. Straches  altes Ziel, Wiener B&#252;rgermeister zu werden, ist ohnehin unerreichbar. So  soll das Bild vom „Loser“ Strache weiter verfestigt werden, an dem  H&#228;upl schon lange arbeitet. Das Wiener Abschneiden von Barbara  Rosenkranz bei der Bundespr&#228;sidentenwahl wird ebenfalls immer wieder  genannt: Hatte Strache doch 30 Prozent als Wahlziel ausgegeben und sich  selbst mit seiner nicht wohlgelittenen Kandidatin plakatiert (dass es  nicht wenig ist, wenn eine Rechtsau&#223;en-Politikerin &#252;berhaupt auf 13,68  Prozent kommt, l&#228;sst man dezent unter den Tisch fallen).</p>
<h3>Der Mann hinter H&#228;upl</h3>
<p>Hinter diesem und f&#252;r diesen politischen Traum steht ein Mann:  Stanley Greenberg, der Staats- und Parteichefs auf der ganzen Welt  ber&#228;t, hat in Wien Idealvoraussetzungen f&#252;r sein Drehbuch einer  Wahlauseinandersetzung gefunden: einen rechtspopulistischen Gegner, der  mit negativen Themen punkten will. Und auf der anderen Seite als  Verteidiger (und haushoher Favorit, was in dieser Inszenierung nicht  gesagt werden darf) der gute alte Mann, der hart k&#228;mpft, aber mit  positiven Themen punkten soll. Davon gab es genug, wie jeder  Steuerzahler noch merken wird: von der 24-Stunden-U-Bahn bis zum  Gratiskindergarten.</p>
<p>H&#228;upls Auftritt als Drachent&#246;ter ist als Hollywoodfilm komponiert –  nach dem Vorbild einer US-Wahlveranstaltung: Der Schriftzug 10.10.2010  flimmert &#252;ber die riesige Videowand auf der B&#252;hne. Im Hintergrund  ert&#246;nen bombastische Kl&#228;nge. „Conquest of Paradise“ k&#246;nnte ein Vorbild  gewesen sein – das Lied, mit dem der deutsche Boxweltmeister Henry Maske  in den Ring gestiegen ist. Greenberg mag Pathos. Nicht nur er, viele  Parteien weltweit verwenden den Song.</p>
<p>Die Musik wird lauter. Die Menschen gehen zur Seite und bilden einen  Korridor. Alle Blicke richten sich auf diesen Korridor. Dann kommt er.  Nein, nicht Maske, sondern H&#228;upl, der ganz klassisch wie ein r&#246;mischer  Held in die Arena einzieht. H&#228;nde sch&#252;ttelnd, l&#228;chelnd, und im  Hintergrund blinken kleine rote SP&#214;-Herzen in der abgedunkelten  Stadthalle, die sich fast alle Genossen angesteckt haben. So &#228;hnlich war  es beim letzten H&#228;upl-Wahlkampf und bei Heinz Fischer.</p>
<p>Standing Ovations begleiten H&#228;upl zum Rednerpult, wo Minuten zuvor  Faymann betont hat: „Unsere Aufgabe gegen Geh&#228;ssigkeit aufzutreten und  Antifaschist zu sein hat noch lange nicht aufgeh&#246;rt.“ Damit die Genossen  im Eifer des Gefechts mit der FP&#214; nicht &#252;bersehen, wof&#252;r die SP&#214; steht,  werden die Schwerpunkte des eigenen Wahlkampfs st&#228;ndig auf kleinen  Bildschirmen, die in der Halle h&#228;ngen, eingeblendet: Bildung,  Arbeitspl&#228;tze, Sicherheit und Regeln f&#252;r das Zusammenleben, also das  Thema Integration– was ein Signal an die SP&#214;-Klientel im Gemeindebau  sein soll.</p>
<p>Vor dem Einzug H&#228;upls wurde noch ein Video im alten MTV-Stil  gespielt. L&#228;ufer, Eishockeyspieler, Leichtathleten kurz vor dem Start,  Anspannung im Gesicht. Diese Bilder sollen auch dem letzten Funktion&#228;r  vermittelt, worum es ab dieser Sekunde geht: Der Wettkampf beginnt. Und  der Gegner ist die FP&#214;, wie H&#228;upl den Delegierten mehr als eindringlich  nahebringt. Dass Franz Voves, der in der Steiermark zeitgleich auch um  den Verbleib als Landeschef k&#228;mpft, &#252;brigens auch Eishockeyspieler war,  sagt keiner dazu. Vielleicht besser so.</p>
<p>(diepresse.com)</p>
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		<title>Zehntausende protestieren gegen Roma-Abschiebungen</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 12:59:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[In Frankreich haben am Samstag Zehntausende Menschen gegen das Vorgehen der  Regierung gegen Roma protestiert. Sie warfen Pr&#228;sident Nicolas Sarkozy vor, aus politischem Kalk&#252;l Vorurteile gegen Minderheiten zu sch&#252;ren. Menschenrechtsaktivisten, Gewerkschaften und linke Parteien beteiligten sich an den Protestaktionen. Laut Polizei gingen allein in Paris 12.000 Menschen auf die Stra&#223;e. Die  Organisatoren sprachen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Frankreich haben am Samstag Zehntausende Menschen gegen das Vorgehen der  Regierung gegen Roma protestiert. Sie warfen Pr&#228;sident Nicolas Sarkozy vor, aus politischem Kalk&#252;l Vorurteile gegen Minderheiten zu sch&#252;ren. Menschenrechtsaktivisten, Gewerkschaften und linke Parteien beteiligten sich an den Protestaktionen. Laut Polizei gingen allein in Paris 12.000 Menschen auf die Stra&#223;e. Die  Organisatoren sprachen von 50.000, landesweit beteiligten sich demnach sch&#228;tzungsweise 100.000 Menschen.</p>
<p>In mindestens 135 St&#228;dten in Frankreich wurde demonstriert,  auch in anderen europ&#228;ischen L&#228;ndern waren Proteste vor den franz&#246;sischen Botschaften geplant. In Belgrad forderten Roma auf Transparenten ein Ende der Massenabschiebung aus  Frankreich. In Rom forderte Roma-F&#252;hrer Marcello Zuinisi, die  Franzosen m&#252;ssten sich wieder an ihr Motto &#8220;Freiheit, Gleichheit, Br&#252;derlichkeit&#8221; erinnern. &#8220;Wir wollen, dass diese Werte heute respektiert werden&#8221;, sagte Zuinisi.</p>
<h3><strong>Reaktion auf Massenabschiebung von 1.000 Roma</strong></h3>
<p>Sarkozy hatte im Juli neue Ma&#223;nahmen in der Verbrechensbek&#228;mpfung angek&#252;ndigt. Dazu geh&#246;rt die  Massenabschiebung von rund 1.000 Roma nach Osteuropa in den vergangenen Wochen. Ihre Lager w&#252;rden &#8220;systematisch evakuiert&#8221;, hatte Sarkozy angek&#252;ndigt.</p>
<p>Der Staatschef solle die franz&#246;sische Verfassung repr&#228;sentieren, nicht &#8220;auf ihr herumtrampeln&#8221;, sagte Jean-Paul Dubois von der franz&#246;sischen Menschenrechtsliga. &#8220;Wir betrachten diese Situation als extrem gef&#228;hrlich.&#8221; Der 24-j&#228;hrige David  Anghel aus Rum&#228;nien, der seit acht Jahren in Frankreich lebt, sagte, er habe inzwischen Angst. Seine Frau sei vor zehn Tagen aufgefordert worden, ein Roma-Lager s&#252;dlich von Paris zu verlassen. Das Paar f&#252;rchte nun, dass es in den n&#228;chsten Tagen von der Polizei  vertrieben werde.</p>
<p>Sarkozy verordnete den harten Kurs, nachdem Angeh&#246;rige der ethnischen Minderheit Mitte Juli ein Polizeirevier im Loire-Tal verw&#252;stet hatten. Zuvor war ein junger Roma nach einer Verkehrskontrolle von Polizisten auf der  Flucht erschossen worden. Kritiker warfen Sarkozy damals vor, mit der  Vermischung von Sicherheits- und Einwanderungspolitik von einer Steuer- und Parteispendenaff&#228;re ablenken zu wollen, die  die &#214;ffentlichkeit wochenlang in Atem hielt.</p>
<h3><strong>Protest gegen Ausweisungen vor franz&#246;sischer Botschaft in Rom</strong></h3>
<p>Einige hundert Menschen haben am Samstag an einem Sit-In vor der  franz&#246;sischen Botschaft in Rom teilgenommen, um gegen die Abschiebung  von Roma-Familien aus Frankreich zu protestieren. &#8220;Gegen jede Form von  Rassismus und Diskriminierung&#8221;, war auf den Plakaten der Demonstranten  zu lesen. &#8220;Schluss mit den neuen Formen der Abschleppung. Roma und Sinti  werden zu politischen Zwecken als S&#252;ndenb&#246;cke missbraucht&#8221;, erkl&#228;rten  die Demonstranten. Sie skandierten auch Slogans gegen den italienischen  Innenminister Roberto Maroni, der vor zwei Jahren eine Z&#228;hlung der in  Italien lebenden Roma durchgef&#252;hrt hatte.</p>
<p>Nach Angaben italienischer Medien sind mehrere aus Frankreich  abgeschobene Roma-Gruppen in Rom eingetroffen. Mehrere Familien suchten  Unterkunft in illegalen Behelfssiedlungen unweit der italienischen  Hauptstadt. Mehrere voll beladene Autos mit franz&#246;sischer Nummer seien  in den Behausungen bemerkt worden, meldeten italienische Medien.</p>
<p>Roms rechtsorientierter B&#252;rgermeister Gianni Alemanno, der im  vergangenen Februar die gr&#246;&#223;ten Roma-Siedlungen in Europa schleifen  lie&#223;, in der seit Jahrzehnten &#252;ber 600 Menschen lebten, rief die EU auf,  eine gesamteurop&#228;ische Strategie zur Behandlung der Roma-Frage zu  ergreifen. Die EU m&#252;sse auf europ&#228;ischer Basis &#252;berpr&#252;fen, wohin die aus  Frankreich abgeschobene Roma str&#246;men. Am Montag wird Alemanno in Paris  den franz&#246;sischen Einwanderungsminister Eric Besson treffen, um mit ihm  &#252;ber die Roma-Frage zu diskutieren. Am Treffen beteiligt sich auch  Italiens Innenminister Maroni.</p>
<p>(derstandard.at)</p>
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		<title>Erwin Pr&#246;ll lieb&#228;ugelt mit Abl&#246;se der Unterrichtsministerin</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 12:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inland]]></category>
		<category><![CDATA[Niederösterreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Nieder&#246;sterreichs Landeshauptmann Erwin Pr&#246;ll (&#214;VP) treibt den  Konflikt Bund/L&#228;nder in Sachen Schule neu an. In der Tageszeitung &#8220;&#214;sterreich&#8221;  (Sonntag-Ausgabe) zeigt er deutliche Sympathien f&#252;r eine Abl&#246;se von  Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SP&#214;): &#8220;Es ist nicht verwunderlich, dass  immer mehr Menschen aus allen Lagern fragen: Wann wird diese Ministerin  abgel&#246;st.&#8221;
Hintergrund des Streits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nieder&#246;sterreichs Landeshauptmann Erwin Pr&#246;ll (&#214;VP) treibt den  Konflikt Bund/L&#228;nder in Sachen Schule neu an. In der Tageszeitung &#8220;&#214;sterreich&#8221;  (Sonntag-Ausgabe) zeigt er deutliche Sympathien f&#252;r eine Abl&#246;se von  Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SP&#214;): &#8220;Es ist nicht verwunderlich, dass  immer mehr Menschen aus allen Lagern fragen: Wann wird diese Ministerin  abgel&#246;st.&#8221;</p>
<p>Hintergrund des Streits ist Pr&#246;lls Vorsto&#223;, den L&#228;ndern die Anstellung  s&#228;mtlicher Lehrer zu &#252;bergeben. Schmied lehnt dies vehement ab und pl&#228;diert f&#252;r  eine Zentralisierung. Pr&#246;ll meint nun in Richtung der Unterrichtsministerin:  &#8220;Sie ist durchdrungen von Machtgel&#252;sten. Mir geht es um die Sache: Was ist gut  f&#252;r die Kinder?&#8221;</p>
<p>Die &#196;u&#223;erungen Pr&#246;lls sind quasi Ouvert&#252;re zur Landeshauptleute-Konferenz,  die auf seine Einladung am Montag in Wien stattfindet. Bei dem Treffen steht die  Lehrer-Frage zwar nicht auf der offiziellen Tagesordnung, soll aber trotzdem zum  Gespr&#228;chsthema werden. Eine einheitliche Position, was die Zust&#228;ndigkeit f&#252;r die  P&#228;dagogen betrifft, d&#252;rfte dabei schwierig werden. Denn die Landeshauptleute  Salzburg und der Steiermark lehnen die Verl&#228;nderung des Bildungswesens ab.</p>
<h3><strong>&#214;VP unterst&#252;tzt Pr&#246;ll-Angriffe gegen Schmied </strong></h3>
<p>Volle Unterst&#252;tzung findet  Pr&#246;ll in  der &#214;VP-Bundespartei bei seinen Angriffen auf Claudia  Schmied. Diese versteige sich in Einzelma&#223;nahmen und provoziere die  Landeshauptleute, meinte VP-Generalsekret&#228;r Fritz Kaltenegger auf Anfrage der  APA. Schmied solle mehr in Richtung Bildungsreform gehen und &#246;ffentliche  Provokationen unterlassen, umso mehr als es im Herbst gelte, mit den L&#228;ndern  eine Verwaltungsreform zustande zu bringen.</p>
<p>Selbst Pr&#246;lls Aussage, wonach Schmied &#8220;von Machtgel&#252;sten durchdrungen&#8221; sei,  findet Unterst&#252;tzung des &#214;VP-Generalsekret&#228;rs: &#8220;Ich denke, dass Schmied eine  Reihe von Anl&#228;ssen gegeben hat, die diese Aussage rechtfertigen.&#8221;</p>
<h3><strong>Kr&#228;uter weist Angriffe gegen Schmied zur&#252;ck </strong></h3>
<p>SP&#214;-Bundesgesch&#228;ftsf&#252;hrer G&#252;nther Kr&#228;uter hat Pr&#246;lls Vorw&#252;rfe gegen Unterrichtsministerin Schmied zur&#252;ckgewiesen: &#8220;Sie zeigen  einen ganz schlechten politischen Stil.&#8221; So werde eine sachliche Diskussion um  ein besseres Schulsystem nicht gef&#246;rdert sondern erschwert. Pr&#246;ll habe wohl sein  Trauma von der Bundespr&#228;sidentenwahl noch nicht ganz &#252;berwunden, bekanntlich  seien ihm politische und finanzielle Unterst&#252;tzung versagt geblieben.</p>
<p>Deutlich auch die Kritik von BZ&#214;-Generalsekret&#228;r Christian Ebner:  &#8220;&#214;VP-Landeshauptmann Pr&#246;ll wei&#223; sich in seinem beginnenden Altersstarrsinn  offenbar nicht gegen&#252;ber einer Frau und noch dazu Bundesministerin zu benehmen.&#8221;  Das BZ&#214; sei sicher nicht der Pflichtverteidiger von Bildungsministerin Schmied,  aber unabh&#228;ngig vom sachlichen Unsinn, den Pr&#246;ll verzapfe, seien solche  herablassenden &#196;u&#223;erungen v&#246;llig inakzeptabel und d&#252;rften nicht konsequenzenlos  bleiben. Gleichzeitig sprach sich Ebner daf&#252;r aus, alle Lehrer beim Bund  zusammenzuf&#252;hren.</p>
<h3><strong>&#8220;Wo bleibt eigentlich Faymanns Sch&#252;tzenhilfe f&#252;r Schmied?&#8221;</strong></h3>
<p>Als &#8220;herablassend&#8221; und &#8220;frauenfeindlich&#8221; hat  SPN&#214;-Landesgesch&#228;ftsf&#252;hrer G&#252;nter Steindl die Aussagen von Erwin Pr&#246;ll  in der Schuldiskussion bezeichnet. Er erwarte eine Entschuldigung &#8220;f&#252;r  die wirklich emp&#246;rende &#220;berheblichkeit, die in einer sachlichen  politischen Diskussion nichts verloren hat&#8221;. Au&#223;erdem stelle sich die  Frage, &#8220;wie lange ein alternder Landeshauptmann, der scheinbar Reformen  nicht mehr zug&#228;nglich ist, noch im Amt bleiben will&#8221;.</p>
<p>Der Bildungssprecher der Gr&#252;nen, Harald Walser, weist die R&#252;cktrittsaufforderung Richtung Unterrichtsministerin Claudia Schmied zur&#252;ck: &#8220;Die Betonfraktion in der &#214;VP mit den beiden Pr&#246;lls und Fritz Neugebauer an der Spitze ist schuld am Stillstand in der Bildungspolitik und will von der eigenen Unt&#228;tigkeit ablenken&#8221;, meinte er in einer Aussendung. In Richtung SP&#214; fragt Walser: &#8220;Wo bleibt eigentlich Faymanns Sch&#252;tzenhilfe f&#252;r Schmied?&#8221;</p>
<p>(derstandard.at)</p>
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		<title>Fischer: Anti-Minarettspiel eine &#8220;wirkliche Geschmacklosigkeit&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 12:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inland]]></category>
		<category><![CDATA[Steiermark]]></category>
		<category><![CDATA[Steiermark 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Unmissverst&#228;ndliche Kritik an dem Anti-Minarettspiel der FP&#214; im  steirischen Wahlkampf &#252;bt Bundespr&#228;sident Heinz Fischer. Das  Staatsoberhaupt nannte dieses Internet-Spiel einen &#8220;absoluten Unfug&#8221; und  eine  &#8220;wirkliche Geschmacklosigkeit&#8221;. Nicht ganz gl&#252;cklich ist der  Bundespr&#228;sident mit  Aussagen des Pr&#228;sidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGi&#214;),  Anas  Schakfeh, der sich langfristig eine Moschee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unmissverst&#228;ndliche Kritik an dem Anti-Minarettspiel der FP&#214; im  steirischen Wahlkampf &#252;bt Bundespr&#228;sident Heinz Fischer. Das  Staatsoberhaupt nannte dieses Internet-Spiel einen &#8220;absoluten Unfug&#8221; und  eine  &#8220;wirkliche Geschmacklosigkeit&#8221;. Nicht ganz gl&#252;cklich ist der  Bundespr&#228;sident mit  Aussagen des Pr&#228;sidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGi&#214;),  Anas  Schakfeh, der sich langfristig eine Moschee mit Minarett in jeder  Landeshauptstadt gew&#252;nscht hatte.</p>
<p>Fischer will sich zwar mit Kommentaren zu Landtagswahlen zur&#252;ckhalten, er  verweist aber darauf, dass &#8220;die Reife einer Demokratie auch daran gemessen wird,  wie Wahlk&#228;mpfe ablaufen&#8221;. Und die Parteien sollten wissen, &#8220;dass die Menschen  kl&#252;ger sind als viele glauben, und mangelnde Argumente nicht durch verbale  Aggressivit&#228;t ersetzbar sind.&#8221;</p>
<h3><strong>&#8220;Kein guter Zeitpunkt f&#252;r sachliche Diskussion&#8221;</strong></h3>
<p>Nicht ganz gl&#252;cklich ist der Bundespr&#228;sident &#252;ber die Aussagen des  IGGi&#214;-Pr&#228;sidenten, der mit seinem Pl&#228;doyer f&#252;r eine Moschee mit Minarett  langfristig in jeder Landeshauptstadt zu Beginn des Wahlkampfes in Wien und der  Steiermark die Islam-Debatte ausgel&#246;st hatte. Wenn Schakfeh nochmals nachdenke,  &#8220;wird er erkennen, dass er keinen guten Zeitpunkt f&#252;r eine sachliche Diskussion  gew&#228;hlt hat.&#8221; Alles, was in dieser Frage zu einer &#8220;Zuspitzung oder  Emotionalisierung&#8221; f&#252;hre, sei &#8220;sch&#228;dlich&#8221;, sagte Fischer.</p>
<p>F&#252;r den Bundespr&#228;sidenten ist es nicht notwendig und auch nicht sinnvoll,  langfristig genaue Zahlen f&#252;r die Aufteilung von Gottesh&#228;usern oder Moscheen  oder anderen Geb&#228;uden zur Religionsaus&#252;bung auf die einzelnen Bundesl&#228;nder  festzulegen. Wenn es einen Bedarf nach neuen Bauten gebe, m&#252;sse ein  gesetzeskonformes Verfahren durchgef&#252;hrt werden. &#8220;Der Rechtsstaat sorgt daf&#252;r,  dass die freie Religionsaus&#252;bung gew&#228;hrleistet wird und funktioniert.&#8221; Der  Bundespr&#228;sident gesteht jedoch zu, dass es &#8220;Akzeptanzprobleme&#8221; und &#196;ngste in der  Bev&#246;lkerung bez&#252;glich des Islam gibt. &#8220;Ob ein Politiker dem Land dienen will,  erkennt man auch daran, ob er &#196;ngste sch&#252;rt, um politisches Kapital zu  schlagen&#8221;, oder ob er bem&#252;ht sei, mit &#196;ngsten verantwortungsvoll umzugehen und  an deren &#220;berwindung mitzuwirken.</p>
<p>(derstandard.at)</p>
<p><a href="../?page_id=10154" target="_blank">Die Spitzenkandidaten der Steiermark im Portr&#228;t</a></p>
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		<title>Iran: Ahmadinejad ruft Pal&#228;stinenser zum Kampf auf</title>
		<link>http://www.politspiegel.at/?p=10310</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 18:27:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen Tag nach den Nahost- Friedensgespr&#228;chen  in den USA hat der iranische Pr&#228;sident Ahmadinejad an die Pal&#228;stinenser  appelliert, den bewaffneten Kampf gegen Israel fortzusetzen. Das Problem  k&#246;nne &#8220;nicht durch Gespr&#228;che mit den Feinden der pal&#228;stinensischen  Nation gel&#246;st werden&#8221;, sagte Ahmadinejad am Freitag anl&#228;sslich des  j&#228;hrlichen Al- Kuds- Tags.
&#8220;Widerstand ist der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen Tag nach den Nahost- Friedensgespr&#228;chen  in den USA hat der iranische Pr&#228;sident Ahmadinejad an die Pal&#228;stinenser  appelliert, den bewaffneten Kampf gegen Israel fortzusetzen. Das Problem  k&#246;nne &#8220;nicht durch Gespr&#228;che mit den Feinden der pal&#228;stinensischen  Nation gel&#246;st werden&#8221;, sagte Ahmadinejad am Freitag anl&#228;sslich des  j&#228;hrlichen Al- Kuds- Tags.</p>
<p>&#8220;Widerstand ist der einzige Weg zur Rettung der Pal&#228;stinenser&#8221;, rief der  iranische Pr&#228;sident. Auch die jetzt begonnenen Gespr&#228;che seien zum  Scheitern verurteilt. Ahmadinejad rief die L&#228;nder der Region auf, sich  gegen Israel zu verb&#252;nden.</p>
<p>Dem staatlichen Fernsehen zufolge gingen mehrere Millionen Menschen im  ganzen Land auf die Stra&#223;en. Sie riefen &#8220;Tod den USA&#8221; und &#8220;Tod f&#252;r  Israel&#8221;.</p>
<p>Die Wiederaufnahme der Friedensgespr&#228;che von Israelis und Pal&#228;stinensern in Washington fiel mit den traditionellen Al- Kuds- Kundgebungen  im Iran zusammen. Seit drei Jahrzehnten wird am letzten Freitag des  Fastenmonats Ramadan an die Besetzung Ostjerusalems durch Israel w&#228;hrend  des Sechstagekriegs 1967 erinnert. Al- Kuds ist der arabische Name f&#252;r Jerusalem.</p>
<p>Die Demonstrationen in Teheran wurden von strengen Sicherheitsma&#223;nahmen  begleitet. Sicherheitskr&#228;fte waren im Einsatz, um zu verhindern, dass im  Rahmen der vom Regime gesteuerten Proteste auch Oppositionelle auf die  Stra&#223;e gehen, um gegen Ahmadinejad zu demonstrieren. Die Website des  moderaten Klerikers Mehdi Kharrubi berichtete, dass Islamisten  Brandbomben auf sein Haus geworfen und einen der Leibw&#228;chter  zusammengeschlagen h&#228;tten.</p>
<p>(vol.at)</p>
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		<title>WKO kritisiert H&#252;rden f&#252;r qualifizierte Zuwanderer</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 18:25:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Wirtschaftskammer &#252;bt erneut Kritik an den H&#252;rden f&#252;r gut  qualifizierte Migranten. &#214;sterreich sei f&#252;r diese nicht besonders  attraktiv, meinte Generalsekret&#228;rin Hochhauser am Freitag bei einer  Pressekonferenz. Einmal mehr pl&#228;dierte sie f&#252;r ein kriterien- statt  quotengeleitetes Zuwanderungsmodell. Anlass war die Zwischenbilanz eines  Mentoring-Programms f&#252;r Migranten.
Aus Sicht der Wirtschaft nehme man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wirtschaftskammer &#252;bt erneut Kritik an den H&#252;rden f&#252;r gut  qualifizierte Migranten. &#214;sterreich sei f&#252;r diese nicht besonders  attraktiv, meinte Generalsekret&#228;rin Hochhauser am Freitag bei einer  Pressekonferenz. Einmal mehr pl&#228;dierte sie f&#252;r ein kriterien- statt  quotengeleitetes Zuwanderungsmodell. Anlass war die Zwischenbilanz eines  Mentoring-Programms f&#252;r Migranten.</p>
<p>Aus Sicht der Wirtschaft nehme man Migration „als Chance, schon gar  nicht als Bedrohung“ wahr. Derzeit w&#252;rden die dringend ben&#246;tigten  Fachkr&#228;fte aus dem Ausland aber an &#214;sterreich vorbei in L&#228;nder wie  Kanada ziehen. „M&#246;glicherweise ist unser Ruf nicht ganz besonders gut“,  meinte Hochhauser, angesprochen auf das Meinungsklima im Land.</p>
<p>„&#214;sterreich muss sich tats&#228;chlich anstrengen, hier tats&#228;chlich  attraktiver und transparenter zu werden“, meinte die Generalsekret&#228;rin.  Sie forderte einen entsprechenden Internetauftritt, damit sich  potenzielle Zuwanderer rechtzeitig informieren k&#246;nnten. F&#252;r die im  Regierungsprogramm vorgesehenen Rot-Wei&#223;-Rot-Card, mit der die  Zuwanderung nach objektiven Kriterien gestaltet werden soll, zeigte sie  sich zuversichtlich.</p>
<p>Bei der Pressekonferenz wurde eine  Zwischenbilanz des 2008 gestarteten Projekts „Mentoring f&#252;r  Migrant/innen“ gezogen, das gemeinsam mit dem Arbeitsmarktsevice und dem  &#214;sterreichischen Integrationsfonds durchgef&#252;hrt wird. 300 Personen  konnte dabei ein Gegen&#252;ber verschafft werden, das bei der Integration in  den Arbeitsmarkt half. Rund 35 Prozent fanden tats&#228;chlich einen Job.  Demn&#228;chst beginnt die n&#228;chste Runde, bis 27. September k&#246;nnen sich  Interessierte melden.</p>
<p>(salzburg.com)</p>
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